
Das hundertjährige Jubiläum hat der Leuchtturm am westlichsten Zipfel des dänischen Königreichs längst hinter sich gelassen. Stolz überragt Blavandshuk Fyr die Landschaft und lässt jeden, der den Aufstieg nicht scheut, über einen atemberaubenden Ausblick staunen. Daneben ist Blaavand für seine ausgezeichneten weißen Sandstrände bekannt. Das Teufelsriff, oder Horns Rev genannt, bietet nicht nur badefreudigen Urlaubsgästen der Ferienhäuser Blaavand Schutz vor dem Wind, es wird von den umweltbewussten Dänen auch als Standort für einen Offshore Windpark genutzt. Bevor sich Ferienhäuser Blaavand ansiedelten, diente der Fischfang dem Lebensunterhalt der Anwohner. Wie der Alltag der Menschen hier damals aussah, vermittelt eindrucksvoll ein Museum, das in Oksby in der alten Schule zu finden ist. Wer das Museum besucht, sollte nicht versäumen, auch der einstigen Rettungsstation einen Besuch abzustatten, die nun zum interessanten Rettungsbootmuseum umfunktioniert wurde. Eine Ahnung von Militärgeschichte bekommt jeder Blaavand Tourist durch die Fragmente des Zweiten Weltkrieges, die in Form von Betonbunkern als stumme Zeugen an der Küste Dänemarks in Abständen immer wieder auftauchen. Was die einen fasziniert, finden die anderen weniger gut. Die Dänen haben den Bunkern um Blaavand mittlerweile Pferde oder Maultierköpfe aufgesetzt und so unterhaltsame Bunkerkreaturen geschaffen. Aufgrund ihrer Kalkmalereien ist die Kirche von Oksbøl besonders sehenswert. Erbaut wurde sie bereits im 11. Jahrhundert.
Neben dem Meer mit seinen zahllosen Strand- und Wassersportaktivitäten gibt es in Blaavand Gelegenheit für einen gemütlichen Bummel durch die Cafés, Restaurants und Geschäfte. Und Dänemark ist eine Hochburg für viele Kunsthandwerke. So machen auch in Blaavand Glasbläser und Bernsteinschleifer kein Geheimnis aus ihrer Fingerfertigkeit. Man darf beim Töpfern zusehen und bestaunen, wie aus einem Klumpen Ton eine wundervolle Schale entsteht. Nicht nur kleine Feriengäste amüsieren sich im Mini-Zoo und toben ausgelassen im Aktivitätscenter Blaavands, wo es neben einem Schwimmbad viele weitere Sportmöglichkeiten gibt. Am liebsten bewegt man sich in Dänemark jedoch draußen an der frischen Luft. So ist es keine Überraschung, dass zahlreiche Rad- und Wanderwege auf Erkundungstour einladen. Ein näheres Ausflugsziel ist das Örtchen Ho, wo der Dichter Thomas Lange Inspirationen für seinen Roman „Abenteuer eines Lebens“ fand. Nahe des Pfarrhofes, wo er sich für einige Jahre niedergelassen hatte, pflegt man ihm zu Ehren einen Gedächtnishain. Angelfreunde finden in Ho einen Angelsee. Wenn die Fische nicht so gut beißen, kann man immer noch im Fiskehus auf frisch geräucherten Fisch ausweichen. Die bedeutsamen Naturgebiete Skallingen und Langli liegen in der Nähe und wer zwischen Mitte Juli und September Urlaub in einem der Ferienhäuser Blaavand macht, kann sich vielleicht einer Wattwanderung nach Langli anschließen. Vor allem Seeschwalben und Möwen nutzen die günstigen Bedingungen und ziehen dort ihren Nachwuchs groß.
Ribe liegt zwar etwas weiter entfernt, ist jedoch ein durchaus lohnenswertes Ziel. Denn Ribe zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den schönsten Städten des Königreichs und nahm zu den wilden Wikingerzeiten den Platz eines wichtigen Handelszentrums ein. Ein Spaziergang durch die Altstadt gleicht einer Zeitreise in die Vergangenheit. Wer noch tiefer eintauchen will in die Geschichte, dem sei das Ribe VikingeCenter empfohlen, ein Dorf, in dem das Leben der Wikinger authentisch nachempfunden wird.