
Dänemark ist ein sehr vielseitiges Land, nicht nur, was seine Gewässer betrifft. Kunstliebhaber fühlen sich dort ebenso wohl, wie Aktivurlauber oder Reisende, die mit Familie oder Haustier unterwegs sind. Ein Abstecher auf die Halbinsel Salling bietet Gelegenheit, eine der ältesten Burgen aus dem Mittelalter zu bewundern. Die Wasserburg war durch einen Ringgraben und einen Wall geschützt. In den 1940iger Jahren beendete man die Restaurierungsarbeiten, wobei man versuchte, den mittelalterlichen Touch der Burg zu bewahren. Urlauber, die Sport und Bewegung suchen, bekommen an der Nordseeküste eine Vielzahl an Möglichkeiten geboten. Die günstigen Windbedingungen zusammen mit den ungestümen Wellen der Nordsee, wissen Segler und Surfer besonders zu schätzen. Ein Ferienhaus Dänemark Nordsee ist die ideale Unterkunft für wassersportbegeisterte Reisende. Ferienhausurlaub ist typisch für einen Aufenthalt in Dänemark.
Die gemütlich und gleichermaßen praktisch eingerichteten Unterkünfte bieten Platz für Surfbrett oder Angelgerätschaften. Viele verfügen über einen kleinen Kamin, eine Sauna oder einen Whirlpool, wo man abends relaxen und sich aufwärmen kann, nachdem man sich tagsüber die frische Nordseebrise um die Nase hat wehen lassen. Die Nordseeluft gilt als sehr gesund und heilsam. Vor allem Menschen, die an Atemwegserkrankungen, wie Asthma oder chronischer Bronchitis leiden, kommen gerne an die dänische Nordseeküste. Wie gewaltig die Nordsee teilweise sein kann, beobachtet man an ihren Steilküstenabschnitten. In der Nähe der Rubjerg Knude, einer Wanderdüne, zeugen noch Außenmauern von der Marup Kirche. Meer und Wind haben an der Küste genagt, bis man sich schließlich entschloss, die Kirche langsam abzubauen. Sandverwehungen und Wanderdünen kennzeichnen die Küstengebiete der Nordsee. Durch Anpflanzungen, wie Waldplantagen aus Kiefern und zum Teil auch Buchen, gebietet man dem Sandtreiben Einhalt und schafft wunderschöne Naturgebiete, die zum Wandern und Rad fahren einladen.
Der Kattegat, ein Ausläufer der Ostsee, trifft bei Grenen auf den Skagerrak, wie der Teil der Nordsee hier bezeichnet wird. Grenen ist die Nordspitze des Königreichs. Eine schmale Landzunge führt direkt bis an den Berührungspunkt der beiden Meere. Hier tummeln sich häufig Seehunde. Skagen war und ist vor allem bei Künstlern beliebt. Denn auch weniger künstlerisch begabte Besucher stellen hier oben immer wieder fest, dass die Lichtverhältnisse einen ganz besonderen Zauber ausstrahlen. Eine Reihe gemütlicher und bunter Städtchen lädt zu einem Ausflug ein. Unmittelbar an der Nordsee, genauer in der Jammerbucht, liegt zum Beispiel Lökken mit Bonbonfabrik und Kerzenzieherei sowie dem Museum für Küstenfischerei.
Während in Esbjerg die Damenwelt gerne auf Shoppingtour geht, könnten sich die Herren der Schöpfung am Hafen und im Seefahrtsmuseum vergnügen, bevor man sich in einem der netten Restaurants wieder zusammenfindet und Gerichte aus der landestypischen Küche probiert, die weitaus mehr als den beliebten Hotdog kennt. In den dänischen Kochtöpfen wird natürlich viel Fisch verarbeitet. Besonders häufig werden Dorsche oder Heringe serviert. Gerne essen Dänen Milchprodukte oder Rote Grütze mit Sahne. Ein Brötchen heißt auf Dänisch übrigens Boller. In Bäckereien fällt auf, dass viel mit Zimt gewürzt wird. Zimtschnecken oder Kanelstang, ein Zimtkuchen darf im Angebot nicht fehlen. Gäste, die sich für einen Urlaub auf der Halbinsel Jütland, also auf dem Festland entscheiden, wird interessieren, dass man nirgendwo weiter als rund 50 km vom Wasser entfernt ist.