
Römö ist quasi die dänische Schwester der Insel Sylt. Doch es gibt große Unterschiede. Beispielsweise dominieren auf Römö nicht die Luxushotels und es wird keine Kurtaxe verlangt. Nach Römö kommt man unter anderem, um das Watt zu erleben. Wer genauer hinsieht, bemerkt schnell, dass viele Tiere, vor allem kleine Lebewesen, im Watt ihr perfektes Zuhause gefunden haben. Diese wiederum decken den Tisch für die bunte Vogelwelt, die sich hier wie im Paradies fühlt. Gut beobachten kann man die gefiederten Tiere im Norden der Insel. Zum Teil bekommt man auch andere Tiere, wie Seehunde und mit etwas Glück sogar einen Pottwal zu Gesicht. Der Walfang diente einst zum Bestreiten des Lebensunterhaltes der Inselbewohner. Von dieser Zeit zeugt ein Zaun, gebaut aus Walknochen, den man im Inseldorf Juvre besichtigen kann. Strandwiesen, Heideland, Waldgebiete und Marschgebiete vereinen sich auf Römö. Die Kirkeby Plantage bestehend aus Kiefern und mit einer Düne, die sich gut als Aussichtspunkt eignet, ist nur ein Beispiel für die Inselwälder. Weit über 200 Pflanzenarten sind auf Römö heimisch.
Bis nach Esbjerg oder Sylt kann man bei günstiger Wetterlage vom Høstbjerg aus sehen. Spaß verspricht das Römö Sommerland in der Nähe von Østerby. Neben Minigolf und Erlebnisbad gibt es zahlreiche weitere Attraktionen. Hinterher bietet sich ein Abstecher in das "Mechanische Puppenmuseum" an. Einige Ausstellungsstücke sind weit über hundert Jahre alt. Um in ihre Ferienhäuser Römö zu gelangen, nutzen Reisende häufig den Römödamm. Obwohl es auf der Insel nicht langweilig wird, ist dieses Bindeglied zum Festland auch ideal, um unkompliziert Ausflugsziele auf dem Festland zu erreichen. Der Hjemsted Oldtidspark entführt in die Eisenzeit. In diesem Freilichtmuseum sind Fundstücke ausgestellt, auf die man in der Gegend bei Ausgrabungen gestoßen ist. Im heutigen Skærbæk Museum war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kaufmannshof untergebracht. Mit dem Rad kann man eine Inselrundfahrt starten und kommt dabei auch an Toftum vorbei. In der Nähe steht die kleinste Schule Dänemarks, die zudem noch eines der ältesten Schulgebäude im ganzen dänischen Königreich ist. Wie ein Kapitän samt Familie und Gesinde in der Mitte des 18. Jahrhunderts wohnte, zeigt das Nationalmuseet Kommandørgården.
Wer auf der Suche nach Strand und Meer ist, liegt im westlichen Küstengebiet der Insel richtig. Statt Strandkorbgebühr darf man hier mit dem Auto an den Strand. Surfbrett, Sandspielzeug und was sonst noch so für einen Strandtag benötigt wird, muss also nicht meterweit durch den Sand geschleppt werden. Ein Ferienort mit langer Tradition ist Lakolk. Von jeher war das Strandgebiet, eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft, die mit Heide bewachsen ist, besonders beliebt bei Römö Badegästen. So sind unter den Ferienhäusern hier zum Teil Ferienobjekte, die schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts Gäste empfingen und dennoch in sehr gutem Zustand sind. Wenn das Wetter nicht zum Baden einlädt, schafft beispielsweise die Kerzenzieherei Ausgleich. Das Römö Minimuseum fasst auf kleinstem Raum zusammen, was es Wissenswertes über die Natur der Wattenmeerinsel gibt. Bunt wird es am Himmel über Römö zum Drachenfestival. Unzählige dieser bunten Flieger tanzen dann im Wind, wobei das Drachensteigen zu jeder Zeit auf Römö eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist.
Weitere Informationen über finden Sie bei Dansk unter: Urlaub auf Römö